Geisterstätten der Sowjets. Vergessene Orte im Osten Deutschlands

Verfallene Waffendepots, stillgelegte Flugplätze, von Grün überwucherte Truppenübungsplätze – zahlreiche Orte auf dem Gebiet der ehemaligen DDR erinnern noch heute an die sowjetische Besatzung. Viele der rund 1500 einstigen sowjetischen Liegenschaften wurden einer anderen Nutzung zugeführt. Doch auch ein Vierteljahrhundert nach dem Abzug der letzten Truppen gibt es noch wahre »Geisterstätten« – verödete Orte, die keine Aufgabe mehr haben als die, von ihrer eigenen Vergangenheit zu erzählen. Vierzehn dieser Militärstandorte werden hier vorgestellt, darunter das Hauptquartier in Wünsdorf, das unterirdische Kernwaffenlager in Großenhain und der gigantische Truppenübungsplatz bei Magdeburg. 

Das Buch begibt sich auf die Spuren der ehemaligen Besatzer. Es vermittelt die faszinierende Ästhetik des Verfalls und erzählt zugleich von einer militärischen Infrastruktur, die Deutschland und Europa jahrzehntelang am Rande eines neuen Weltkriegs stehen ließ.

Erschienen: August 2019
Ausstattung: Softcover
Format: 17,0 x 24,0 cm
Seitenzahl: 96 
ISBN: 9783897730939
Preis: 12,95 EUR

Stefan Büttner, Jahrgang 1974, Ausbildung und Tätigkeit in einem öffentlichen Beförderungsunternehmen, seit 1991 weltweit als Luftfahrtfotograf und -autor aktiv, 2012 Gründungs- und Vorstandsmitglied des Vereins »Orte der Geschichte«, zahlreiche Veröffentlichungen zur Luftfahrtgeschichte in Periodika und in Buchform.

Martin Kaule, Jahrgang 1979, beschäftigt sich publizistisch mit Orten der Zeitgeschichte. Seit 2005 organisiert er Exkursionen sowie Studien- und Forschungsreisen durch ganz Europa.  

Arno Specht, Jahrgang 1969, arbeitet im Bereich Presse- und Öffentlichkeit.  Er veröffentlichte „Geisterstätten“- Bände zu Berlin (Neuausgabe 2014), Dresden (2013) und Leipzig (2014). 

 

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